Die Landarztpraxis erreicht am Samstag, 24. Januar 2026, um 06:55 Uhr auf SAT.1 einen neuen Spannungshöhepunkt: In Staffel 4, Folge 15 mit dem Titel „Mut zum Verzeihen“ steht nicht nur die erhoffte Versöhnung zwischen Basti und Max auf dem Spiel, sondern auch eine mysteriöse Grippewelle in Wiesenkirchen, die das idyllische Bergdorf heimsucht. Während Vicki optimistisch auf den traditionellen Geburtstags-Camping-Ausflug blickt, entwickelt sich im Hintergrund eine medizinische Bedrohung, die ausgerechnet einen Menschen in Gefahr bringt, der ihr am Herzen liegt.
Familiendrama und Grippewelle in Wiesenkirchen
Vicki Raichinger hat sich in dieser Staffel bereits als Frau mit Mission etabliert: Nach 15 Jahren Abwesenheit ist sie nicht nur zurück in ihre Heimat gekehrt, um ihr gebrochenes Herz zu heilen, sondern auch um die zerbrochenen Bande zu ihrem Bruder Max zu kitten. Nun setzt sie alle Hoffnungen auf einen Camping-Ausflug, der Basti und Max endlich wieder zusammenbringen soll. Die traditionelle Geburtstagsfeier unter freiem Himmel könnte genau das richtige Setting sein, um alte Wunden heilen zu lassen und Männergespräche fernab vom Praxisalltag zu führen. Doch ausgerechnet jetzt überschlagen sich die Ereignisse in der Landarztpraxis.
Die steigende Zahl an Grippeinfizierten in Wiesenkirchen alarmiert das gesamte Ärzteteam. Was zunächst wie eine gewöhnliche saisonale Grippewelle aussieht, entpuppt sich möglicherweise als etwas weitaus Bedrohlicheres. Das Q-Fieber steht im Raum – eine bakterielle Infektionskrankheit, die vor allem in ländlichen Regionen durch Nutztiere übertragen wird. Für ein Bergdorf wie Wiesenkirchen am Schliersee mit seiner engen Verbindung zur Landwirtschaft wäre das ein absolutes Worst-Case-Szenario.
Bastis Symptome und Vickis wachsende Sorge um Q-Fieber
Die Situation nimmt eine persönliche Wendung, als sich der Zustand eines Patienten dramatisch verschlechtert. Für Vicki wird es erst richtig beunruhigend, als ihr klar wird, dass ausgerechnet Basti dieselben Symptome zeigte. Hat er sich ebenfalls mit dem Q-Fieber infiziert? Befindet er sich gerade beim Camping-Ausflug in Gefahr, während die Ärzte fieberhaft versuchen, den Ursprung der Krankheitswelle einzudämmen? Die dramaturgische Zuspitzung könnte kaum perfekter sein: Während Vicki auf eine emotionale Versöhnung hofft, muss sie gleichzeitig um Bastis Gesundheit bangen.
Man kann sich förmlich vorstellen, wie Vicki zwischen ihrem professionellen Pflichtbewusstsein und ihrer persönlichen Sorge hin- und hergerissen ist. Sollte sie Basti warnen und riskieren, dass der Versöhnungsversuch platzt? Oder vertraut sie darauf, dass seine Symptome harmlos waren? Diese inneren Konflikte machen Juliane Fisch als Vicki Raichinger zu einer der komplexesten Figuren der aktuellen Staffel.
Q-Fieber: Unterschätzte Gefahr aus dem Stall
Das Q-Fieber ist kein dramaturgischer Kunstgriff, sondern eine reale Bedrohung in ländlichen Gebieten. Die Infektion wird hauptsächlich durch Schafe, Ziegen und Rinder übertragen – Tiere, die in Wiesenkirchen zum Alltag gehören. Die Symptome ähneln zunächst einer schweren Grippe: hohes Fieber, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen. Doch ohne richtige Behandlung kann die Krankheit zu schweren Komplikationen führen, von Lungenentzündung bis zu Herzproblemen. Dass die Drehbuchautoren ausgerechnet diese Krankheit gewählt haben, zeigt das Bemühen um Authentizität und regionale Verwurzelung der Serie.
Möglicherweise wird die Spur zu einem bestimmten Bauernhof führen, wo infizierte Tiere die Quelle darstellen. Vielleicht entdeckt das Ärzteteam eine Verbindung zu einer kürzlichen Geburt bei Schafen oder Ziegen, bei der Bakterien freigesetzt wurden. Solche Details würden nicht nur medizinisch Sinn ergeben, sondern auch die enge Verflechtung zwischen Mensch und Natur im Bergdorf unterstreichen.
Versöhnung unter erschwerten Bedingungen
Der Camping-Ausflug als Kulisse für die erhoffte Versöhnung zwischen Basti und Max birgt enormes emotionales Potenzial. Traditionen haben in Serien wie Die Landarztpraxis eine besondere Bedeutung – sie verbinden Generationen und erinnern an bessere Zeiten. Doch was passiert, wenn Basti plötzlich zusammenbricht oder seine Symptome sich verschlimmern? Max könnte gezwungen sein, seinen Stolz zu überwinden und seinem Freund beizustehen, was zu einer ganz anderen, vielleicht sogar intensiveren Form der Versöhnung führen würde.
Es wäre auch denkbar, dass die beiden fernab der Zivilisation auf sich allein gestellt sind und Max medizinische Erste Hilfe leisten muss. Solche Extremsituationen schweißen zusammen und lassen Streitigkeiten plötzlich unbedeutend erscheinen. Vielleicht ist genau das die Lektion, die beide lernen müssen: dass manche Dinge im Leben wichtiger sind als verletzter Stolz oder alte Konflikte.
Weitere Entwicklungen im Blick
Neben der zentralen Handlung um das Q-Fieber und die Versöhnung dürften auch die anderen Handlungsstränge der vierten Staffel weiterlaufen. Vickis komplizierte Beziehung zu Simon Hilgers, dem geheimnisvollen Restaurant-Manager mit medizinischen Fähigkeiten, könnte durch die aktuelle Krise eine neue Wendung nehmen. Wird Simon seine Kenntnisse einsetzen, um bei der Bewältigung der Epidemie zu helfen? Könnte dies endlich Licht in sein mysteriöses Vorleben bringen?
Auch die Geschichten um Isa und Lukas‘ Adoptionshoffnungen sowie Biancas Baby werden vermutlich im Hintergrund weiterlaufen. Gerade in Krisenzeiten zeigt sich, wie eng die Dorfgemeinschaft zusammensteht – oder auch nicht. Vielleicht werden einige Charaktere in der Panik um die Krankheitswelle ihr wahres Gesicht zeigen.
Die morgige Folge verspricht jedenfalls eine perfekte Mischung aus medizinischem Thriller, emotionaler Tiefe und zwischenmenschlichen Dramen. Der Titel „Mut zum Verzeihen“ deutet darauf hin, dass am Ende nicht die Krankheit, sondern die menschliche Fähigkeit zur Vergebung im Mittelpunkt stehen wird. Ob Basti und Max ihren Frieden finden und ob die Ärzte die Q-Fieber-Welle eindämmen können, erfahren Fans am Samstagmorgen. Eines ist sicher: Wiesenkirchen wird auch in dieser Folge beweisen, dass das Leben in einem Bergdorf alles andere als beschaulich ist.
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